Tipps für einen gesunden Grillabend

Meist wird spätestens Mitte Juni in den meisten Gärten der Grill angeworfen und der Sommer wird eingeläutet.
Der Ruf des Grillens hat sich in den letzten Jahren jedoch verschlechtert und viele zeigen sich verunsichert. 

Mit einigen Tipps gelingt das gesunde Grillen ganz leicht und die Gäste werden begeistert sein wie eh und je.

Gäste mit gesunden Köstlichkeiten verwöhnen

Der Ruf des Grillens hat zu Unrecht gelitten, denn eigentlich ist Grillen, wenn richtig gemacht, sogar sehr gesund!
Die hohen Grilltemperaturen sorgen dafür, dass das Fleisch Fett verliert,die Vitamine und Mineralstoffe jedoch
erhalten bleiben, da sich die Poren des Grillguts rasch verschliessen. Mit einem Gasgrill geht dies sogar noch schneller.

Wer nicht nur leckere Gerichte zubereiten möchte, sondern auch der Gesundheit etwas Gutes tun will, der sollte jedoch einige Gesundheitshinweise beim Grillen beachten.

So sind gepökelte Fleisch- und Wurstsorten tabu, da das enthalten Nitritpökelsalz unter hohen Temperaturen Nitrosamine bilden kann, welche die Gesundheit gefährden. Darüber hinaus sollte auf geräucherte Lebensmittel verzichtet werden.

Beim Grillen sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Fleischsaft und das Fett nicht auf die Glut oder glühenden Kohlen tropfen. Bei der Verbrennung entstehen gesundheitsschädliche Benzpyrene,  steigen mit dem Rauch auf und legen sich auf dem Grillgut ab. Um dies zu verhindern, sollten die  Fleischstücke gut abtropfen, bevor sie auf den Grill gelegt werden oder Grillschalen verwenden.

Noch einfacher ist gesundes Grillen jedoch, wenn ein Gasgrill oder ein Elektrogrill verwendet wird,
da hier die gefährlichen Benzpyrene erst gar nicht entstehen können.

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Das Fett steckt oft in der Beilage


Beilagen meist besonders kalorienreich

Mittlerweile landen auf den deutschen Grills nicht nur Fleisch und Würstchen, sondern auch immer  häufiger Fisch, Gemüse, Käse und Brot. Allerdings ist das Grillgut an sich meist nicht die viel  gefürchtete Kalorienfalle, sondern die oft üppigen Beilagen und Saucen. 

Besondere Vorsicht sollte man bei Soßen, Ketchup und fertigen Salatdressings walten lassen, diese  enthalten oft unnütz viele Kalorien. 

 

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Finger weg von Fertig-Saucen!


Gesundes Grillen leicht gemacht

Wenn einige Maßnahmen getroffen werden gehört das Grillen zu den gesündesten Zubereitungs-Arten. Wer zudem fettiges Fleisch zumindest teilweise durch Gemüse ersetzt und anstatt Fertigsaucen und Dressings Selbstgemachtes auf den Tisch stellt kann ohne Reue genießen.

Gesünder und auch weitaus schmackhafter sind selbst gemachte Dressings und Saucen. 

Wer besonders gesund grillen möchte, kann die Fleischstücke und Würste durch Gemüse wie  Süßkartoffeln oder Pilzen ersetzen. 

Oft möchten die Meisten jedoch gerade beim Grillen nicht auf ein saftiges Steak verzichten.
In diesem Fall sollten alle ungesunden verkohlten Stellen und Krusten nicht mitgegessen werden.

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Glutenfrei Grillieren

 

Bei einer zünftigen Grillparty ist das Menü ja schon mehr oder weniger vorgegeben. Rechnen Sie beim Einkauf mit ca. 200 – 300 Gramm Fleisch pro Person. Brat- und Grillwürste sollten Sie eher vermeiden, da sie glutenhaltig oder auch mit Gluten kontaminiert sein können, es sei denn, es handelt sich um deklariert glutenfreie Produkte, die mit der durchgestrichenen Ähre gekennzeichnet sind.

Lassen Sie auch lieber die Finger von bereits gewürzten, eingelegten Fleischwaren, auch hier ist das Risiko groß, dass das Fleisch kontaminiert ist bzw. die Gewürzmischungen Gluten enthalten.

Deshalb auch generell Vorsicht bei fertigen Marinaden, Grillgewürzmischungen und Gewürzsalz! Und natürlich dürfen Sie beim Grillen auch nicht glutenhaltiges Bier über das Grillgut schütten, auch wenn es dadurch einen besseren Geschmack bekommen würde (was es nicht tut).

Bereiten Sie als Ergänzung zum Fleisch einige Varianten kalter Saucen zu, einige Ideen dazu finden Sie z.B. hier. Fertige Grillsoßen sind eher riskant, sie enthalten oft Weizenstärke. Besonders bei Mayonnaise, Ketchup, Saucen mit Currypulver, Würzsoßen oder Sojasoßen ist aufzupassen.
(Quelle: schaer.com)