Grill Neuheiten und Aktionen

Posted by admin on March 22, 2017


Aronia - unglaublich gesund

Posted by admin on March 12, 2017

Aronia – ein Superfood für gesundheitsbewusste Menschen

 

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Aroniasaft kann man pur oder gemischt mit Trauben- und/oder Cassissaft kaufen. 

 

Wer Wert auf seine Gesundheit legt, dürfte an der Aronia Gefallen finden. Die schwarze Apfelbeere blieb in Deutschland, Österreich und Schweiz zwar lange Zeit unbekannt, konnte sich dann aber schnell den Ruf eines Superfoods erwerben. Das verdankt die Aronia ihrem überdurchschnittlich hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, der andere Früchte blass aussehen lässt.

 

Gesunde Ernährung liegt im Trend, und kaum eine Frucht erregte in den letzten Jahren so viel Aufsehen wie die schwarze Apfelbeere Aronia. Das Superfood kommt ursprünglich aus den USA, wo sie die Siedler der Ostküste entdeckten. Es dauerte nicht lange, bis auch die Einwohner von Südkanada die Frucht anzubauen begannen. Dass sie ausgerechnet in diesen kalten Gefilden wachsen und überleben konnte, liegt an ihrer extrem hohen Frostresistenz. Das ist eine der Qualitäten, die die Aronia schließlich auch außerhalb Nordamerikas bekannt machte. Im 18. Jahrhundert war sie bereits in Russland, Skandinavien und Osteuropa verbreitet und erfreute die Landwirte mit hohen Erträgen, auch wenn die Temperaturen teilweise unter Null lagen. Nach Mitteleuropa gelangte die Apfelbeere erst in dem 20. Jahrhundert, als zunächst polnische und bulgarische Plantagenbesitzer von ihr Notiz nahmen und daraufhin zum Aronia-Anbau in großem Maßstab übergingen. Im 21. Jahrhundert erlangte die Frucht schließlich auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz einen hohen Bekanntheitsgrad. Hier bemühen sich vor allem kleine Betriebe darum, die Aronie zu kultivieren, konzentrieren sich dabei aber überwiegend auf die Sorte „Nero“.

 

Gesunde Frucht mit vielen Nährstoffen

 

Was die Apfelbeere zum Superfood macht, ist ihr überdurchschnittlich hoher Gehalt an Nährstoffen. Allein der Anteil der Vitamine lässt viele vergleichbare Früchte blass aussehen. Das gilt zum Beispiel für die Heidelbeere, die der Aronia äußerlich ähnelt, aber ihr in Bezug auf organische Verbindungen deutlich unterlegen ist. Teilweise erreicht der Vitamin- und Mineralstof-Gehalt der Apfelbeere Werte, die doppelt so hoch ausfallen. So befinden sich in 100 Gramm Aronia zum Beispiel 21 mg Vitamin C und 1,1 mag Vitamin E. Zusätzlich dazu sind in der gleichen Menge 30 mg Calcium, 0,62 mg Eisen, 20 mg Magnesium, 162 mg Kalium und 0,53 mag Zink enthalten. Allerdings tut sich die Aronia nicht nur durch den hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen hervor, sondern überzeugt auch mit sehr vielen Antioxidanten, die dafür sorgen, dass Krankheiten nicht so schnell ausbrechen. Das ist vor allem dem Stoff Anthocyan zu verdanken. Er sorgt für die Zähmung „freier Radikale“, die oftmals die Ursache für bösartige Krankheiten darstellen. Ihnen beugt die Aronia vor, insbesondere wenn es sich dabei um Diabetes oder Bluthochdruck handelt.

 

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Pflegeleicht im Anbau

 

Die Qualitäten der Apfelbeere sorgen in Österreich, Schweiz und Deutschland dafür, dass nicht nur Betriebe sie anpflanzen, sondern auch Privatpersonen. Dafür nutzen sie zumeist ihren Garten, wo der Anbau mit wenig Aufwand verbunden ist. Denn die Aronia ist robust und frostresistent, weshalb sie sich generell allerorts wohl fühlt. Die größten Vorteile haben Anbauer, die über einen sonnigen Platz verfügen. Sie können mit einem hohen Ertrag rechnen, während die Ernte dann geringer ausfällt, wenn die Aronia nur wenige Sonnenstrahlen absorbiert. Allerdings sprießt sie auch unter diesen Bedingungen in die Höhe, sodass sie denjenigen einen Nutzen bringt, die weniger an dem Ertrag als an der Pflanze selbst interessiert sind. Mit mehr Problemen müssen Hobby-Gärtner dann rechen, wenn sie die Beere auf einem flachgründigen Boden oder an einem trockenen Ort anbauen. Zwar wächst sie auch bei diesen Verhältnissen, doch weitaus langsamer als auf Plätzen mit guter Wasserführung.

 

Saft, trockene Rohkost oder Tresterpulver

 

Fällt die Ernte erfreulich aus, lässt sich die schwarze Apfelbeere zu verschiedenen Produkten verarbeiten. Als das beliebteste gilt der pure Aronia-Saft. Bei seiner Herstellung ist weder Wasser noch Zucker und Konservierungsstoffe nötig, was sich positiv auf Gesundheit und Geschmack auswirkt. Die Frucht lässt sich aber auch als Rohkost verzehren, wofür sie aber zunächst trocknen muss. Wer sich für diese Alternative entscheiden, muss insbesondere auf die Raumtemperatur achten, die 42 °C nicht überschreiten darf. Außerdem sollten die Beeren in dichten und somit fest verschlossenen Gefässen lagern, damit sie als Rohkost genießbar werden. Neben diesen Produkten genießt auch das Tresterpulver große Beliebtheit, zu dem sich die Aronia ebenfalls verarbeiten lässt. Dessen Herstellung erfolgt mithilfe der Schalen und Kerner, wobei es zuvor zu einer Entsaftung der Frucht kommen sollte. Das dadurch gewonnene Pulver findet schließlich Verwendung für Kapseln, die zusätzlich dazu auch ein wenig Aroniaextrakt enthalten.

 

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Bei Gerichten vielseitig einsetzbar

 

Anders als viele andere Früchte ist die schwarze Apfelbeere nicht süß, sondern eher herb und säuerlich. Deshalb schmeckt sie nicht allen, die sie pur verzehren. Allerdings eignet sich die Aronia als Zutat vieler Gerichte. Am häufigsten kommt sie in Backwaren wie Osterzopf oder Muffins vor, deren Geschmack sie genauso wie Nüsse verfeinern kann. Während die schwarzen Früchte bei diesen Produkten in getrockneter Form Verwendung finden, sorgen sie beim Müsli auch als frische Beeren für Freude und tragen zu einer süßlich-saueren Note bei. Alternativ dazu lässt sich die Aronia zu einem exotischen Smoothie verarbeiten. Wer ein solches dickflüssiges Getränk aus mehreren Zutaten herstellen möchte, kann die schwarze Apfelbeere mit Bananen und Kokosmilch kombinieren. In Krankheitsfällen schafft hingegen ein heißer Aronia-Saft Abhilfe, zumal die vielzähligen Vitamine nicht verloren gehen, wenn man ihn aufwärmt. 

Mehr Infos zum Thema Aronia gibt es hier. 

Hier kann man Aronia Produkte direkt ab dem Bio-Bauernhof kaufen. 


Grill Käse Spezialität: Halloumi-Käse

Posted by admin on July 14, 2016

Der perfekte Grill Käse: Halloumi

 

Wir kennen den Halloumi Käse als zyprische Spezialität. Seine Ursprünge gehen aber viel weiter zurück zu den alten Ägyptern und Araber. Da er beim Erhitzen nicht schmilzt und seine Form behält, gilt er als der perfekte Grill Käse und aus feiner Fleisch Ersatz auf dem Grill.

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Bild: zyprische Halloumi Käse gebacken mit rote Paprika, Knoblauch, Kräuter und getrocknete Tomaten.
 

Der Halloumi, welcher ursprünglich vor allem aus Schafsmilch hergestellt wurde, ist dem Mozzarella sehr ähnlich. Er ist aber fester, salziger und allgemein würziger. Der hohe PH-Wert sorgt dafür, dass der Käse seine Form behält wenn er gebraten wird.

Der Käse kann aber auch frisch gegessen werden. Zum Beispiel mit Wassermelonen oder als Füllung in frischen Datteln oder als Raviofüllung. Grilliert eignet er sich als Fleischersatz, als Beilage oder auch z.B. als Focaccia-Füllung.

 

 


Über Lebensmittelverpackungen

Posted by admin on June 2, 2016

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Wie wir Lebensmittel einpacken ist nicht egal. Immer wieder gibt es Kritik an gängigen Lebensmittelverpackungen, insbesondere Fleischverpackungen. Wir haben uns dem Thema einmal angenommen und mit einem Experten gesprochen.

In den letzten Jahren ist viel passiert im Bereich der Lebensmittelverpackungen. Neu gibt es Konfigläser die sich dank einem raffinierten Mechanismus leichter öffnen lassen; die Ketchup Flasche hat einen neuen Dossierverschluss bekommen und auch das Fleisch hat man in den letzten Jahren immer wieder neu verpackt. Doch das sei nicht nur zum Guten finden Skeptiker und kritisieren gängige Methoden Lebensmittel und Fleisch zu verpacken.

Schuztatmosphären-Verpackung, Vakuumverpackung, Fleischpapier

Insbesondere die Verpackung von Fleisch in einem Beutel mit Gasgemisch wird von Forschern als ungesund kritisiert. Der Kassensturz hat dieses Thema in einer Sendung im Jahre 2012 aufgenommen. Die Grossverteiler setzen weiterhin auf diese Art von Verpackung, da sie das Fleisch rosig und frisch aussehen lässt. Man erkennt diese Verpackung anhand des Vermerks "unter Schutzathmosphäre verpackt". Die Alternative dazu ist die Vakuumverpackung oder das Fleischpapier - die klassische Lebensmittelverpackung der Metzger. Bei der Vakuumverpackung sieht man das Fleisch - insbesondere die Marmorierung weniger gut - dafür ist die Verpackung gesünder. Kauft man das Fleisch beim Metzger oder im Grossverteiler an der Metzgertheke bekommt man es in das klassische Fleischpapier eingepackt.

fleischverpackung-metzger-fleischpapier.jpgDer Experte rät: Kaufen Sie das Fleisch frisch beim Metzger. Durch die Verpackung in Fleischpapier kann das Fleisch atmen und nachreifen.

 

Fleisch beim Metzger oder an der Frische-Theke kaufen

Eine Firma, welche sich auf Lebensmittelverpackungen und Fleischverpackungen spezialisiert hat, ist die Europac Verpackungen aus Ennetbürgen. Ihr Inhaber, Armin Rutz, plädiert für den Fleischkauf beim Metzger oder über die Theke. Hier wird das Fleisch in klassisches Fleischpapier eingewickelt, eine Methode die für das Fleisch am optimalsten ist. Diese Verpackungen haben den Vorteil, dass das Fleisch atmen und nachreifen kann, wie uns Armin Rutz bestätigt. Wie im Kassensturz Beitrag zu sehen ist, schwören Gourmet Köche und Grillöre auf die Lagerung von Fleisch ohne Verpackung, so dass dieses trockenreifen (dry agen) kann. Bei diesem Prozess verliert das Fleisch bis zu 20% seines Volumens. Das Fleischpapier kommt dieser Art der Nachreifung am nächsten.

Schutzatmosphäre macht Fleisch weniger zart und birgt Gesundheitsrisiken

Am meisten in der Kritik steht die Fleischverpackung mit Schutzatmosphäre, einem Gasgemisch aus CO2 und 80% Sauerstoff. Der hohe Sauerstoffgehalt führt dazu, dass das Fleisch rosig-frisch wirkt was zum Kaufen anregt. Forscher welche die Auswirkung dieser Verpackung auf das Fleisch untersucht haben behaupten das gehe auf Kosten der Qualität. Die Reifung des Fleisches wird durch die Schutzatmosphäre gestoppt, das führe zu zäherem Fleisch. Weiter kommt hinzu, dass die Fette stärker oxidieren, was zu einem leicht ranzigen Geschmack führen kann. Einige Lebensmittelforscher gehen davon , dass durch den Abbau der Fette, bedingt durch den hohen Sauerstoffgehalt in der Verpackung, nicht nur der Geschmack sondern auch der Nährwert des Fleisches beeinträchtigt wird. Dies könnte sogar gesundheitliche Probleme hervorrufen was aber noch weiter erforscht werden muss und noch nicht bewiesen ist.

fleischverpackung-vakuumverpackung.jpgWeniger problematisch ist die Vakuumverpackung beim Fleisch

Man sieht nicht mehr ob das Fleisch auch wirklich durchgebraten ist

Was hingegen bewiesen ist, ist die Tatsache dass man dem Fleisch aus der Schutzatmosphären-Verpackung nicht ansieht ob es durchgegart ist oder nicht. Besonders heikel ist das beim Hackfleisch, welches nur komplett durchgegart genossen werden sollte, da sonst gesundheitliche Probleme auftreten können. Bereits bei einer Kerntemperatur von 55 Grad sieht das Hackfleisch aus der Schutzatmosphäre durchgebraten aus. Damit alle Keime absterben muss Hackfleisch aber mindestens eine Kerntemperatur von 70 Grad erreichen.

Warum die Grossverteiler an der Verpackung festhalten

Die Grossverteiler haben Ihre Gründe warum Sie diese Art der Fleischverpackung bevorzugen und nichts ändern möchten. Die Verpackungen sind für die Handhabung, sprich Logistik, gut geeignet und bieten grosse Sicherheit. Ausserdem kann der Kunde die Struktur, die Frische und den Fettanteil gut sehen. Das ist wohl auch der Grund warum die Verpackung von den Konsumenten seit über 20 Jahren akzeptiert wird. Dennoch gibt es Grossverteiler welche in den letzten Jahren vermehrt auf Vakuumverpackung umgestellt haben. Insbesondere Manor und Coop gehen mit gutem Beispiel voran. Mirgros, Lidl und Aldi bieten immer noch einen Grossteil der Fleischprodukte in Schutzatmosphäre zum Verkauf an.

 

Infos zur Fleischlagerung

Detailhändler verpacken einen Grossteil des Frischfleisches in einem Gasgemisch, der sogenannten «Schutzatmosphäre». Studien zeigen, dass diese Verpackung die Qualität des Fleisches mindert. Bei der Lagerung sollte man deshalb folgende Regeln beachten:

Kühlen Sie das Fleisch nach dem Kauf so schnell wie möglich. Im Sommer empfiehlt es sich allenfalls, für den Transport des gekauften Fleisches eine Kühltasche mitzunehmen.

Nehmen Sie das Fleisch 2-3 Stunden vor der Zubereitung aus der Verpackung, tupfen Sie es trocken und würzen Sie es. Salzen sollte man das Fleisch allerdings erst kurz vor dem Anbraten, da dem Fleisch sonst Wasser entzogen wird.

Falls Sie das Fleisch einfrieren wollen, achten Sie auf die Verpackungsart: Vakuumverpacktes Fleisch kann direkt in der Originalverpackung eingefroren werden. Bei einer Verpackung unter Schutzatmosphäre ist es ratsam,das Fleisch vor dem Einfrieren auszupacken und in eine herkömmliche Folie einzuwickeln. Ansonsten besteht die Gefahr von Gefrierbrand.

Gefrorenes Schweinefleisch kann ca. drei Monate aufbewahrt werden, Rind- und Kalbfleisch circa sechs Monate.

 

Besuchen Sie diese Seite, wenn Sie sich für das Thema Verpackung & Design interessieren.


Hobby-Griller für TV Show gesucht

Posted by admin on April 7, 2016

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FÜR DIE TV-GRILL SHOW „DIE PROMI GRILLER – DAS DUELL“ VON SAT.1 SCHWEIZ WERDEN HOBBY-GRILLER GESUCHT!

 

Für die vierte Staffel der Kultsendung „Die Promi Griller – Das  Duell“ sucht die Produktionsfirma von SAT.1. Hobby-­Griller, die sich diesen Sommer ins Duell gegen einen Schweizer VIP wagen.

Grillst Du Deine Cervelat oder das Lammrack mit besonders viel Hingabe und Leidenschaft?

Möchtest Du das perfekte Sommersonne-­Gericht auf den Teller zaubern und bei der Jury damit die Siegespunkte sammeln?

Bist Du schlagfertig und kannst selbst einen Promi in den Schatten stellen? Dann bewirb Dich jetzt für das grosse Promi‐Grillen! Sende uns ein kurzes Bewerbungsvideo und Deinen Steckbrief bis am 24. April 2016 an  casting@mediafisch.ch.

Weitere Infos / Detais: 

Während einer Woche duellieren sich neun Promis aus dem In- und Ausland mit passionierten Grill-Akrobaten. Die Gegner erhalten den Namen des Gerichts und eine Stunde Zeit, um dieses mit den bereitgestellten Zutaten für die Jury zuzubereiten. Der Grillchef steht ihnen dabei während einer Minute mit Tipps und Tricks zur Verfügung.

Wenn Sie also denken, dass Sie das Zeugs zum Hobby-Griller für diese Sendung haben und während der Produktionszeit nicht in den Ferien sind, dann melden Sie sich doch gleich beim Produktionsteam.

Sender:                                     SAT.1 Schweiz

Sendelänge:                            14 Minuten

Anzahl Episoden:                   9

Ausstrahlung:                         Juni/Juli/August 2016 (donnerstags um 19:55 Uhr)

Wiederholungen:                    Samstags und sonntags um 19:55 Uhr

Drehzeit:                                  ca. 1/2 Tag pro Folge

Produktionszeit:                     30. Mai – 03. Juni 2016


Zu Besuch beim Bierschwein-Bauer

Posted by admin on March 2, 2016

Bierschweine haben es "sau-gut"

Martin Wandeler, Biersäuli-Züchter aus der Zentralschweiz.

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Ob die Bierschweinchen einfach zufrieden oder etwas angetrunken sind, liess sich schwer ausmachen.

 

Martin Wandeler aus Gunzwil bei Beromünster ist nicht so, wie man sich einen typischen Schweine-Bauer vorstellt. Genauso gut könnte man sich ihn in einer Firma als Marketingleiter vorstellen oder als Liebhaber von schnellen Autos (was er auch ist). Die einen oder anderen kennen ihn vielleicht noch von der TV-Serie "Bauer sucht Frau" wo er einst mitgemacht hat, weil es ihn interessiert hat, wie so eine Show funktioniert.

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Martin Wandeler - Innovativer Bierschwein-Züchter

So erstaunt es nicht, dass er es war, der 2007 als erster und bis heute einziger Zentralschweizer Bauer eine Bierschweine-Mast ins Leben gerufen hat. Er sei ein Spinner haben sie gemeint im Dorf und belächelten ihn. Und als er schon den grossen Restaurants in Zürich und St. Moritz sein Biersäuli-Fleisch lieferte, wollten die guten Restaurants in der Umgebung noch nichts von ihm wissen. Doch irgendwann haben auch sie bemerkt, dass das zwar etwas teurere Fleisch auch seinen Preis wert ist. Das Fleisch ist zarter und hat ein besseres Aroma als herkömmliches Schweinefleisch. Dies attestiert auch eine Blind Degustation die Wandeler bei der Hotelfachschule Luzern durchführen liess.

 

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Sau-wohl: die Bierschweine vom Wandeler-Hof machen einen zufriedenen Eindruck

Der Grund für die gute Fleischqualität liegt in der Fütterung und in der guten Haltung. Die Schweine sind auf weichem Rapsstroh gebettet und haben einen permanenten Auslauf. Im Sommer gibt es eine Wasserdusche zur Abkühlung. Das Futter besteht vorwiegend aus Bierhefe und Biergeläger von der Brauerei Ramseier in Hochdorf. 1500 Liter Biernebenprodukte sind das pro Tag die als Flüssigfutter automatisiert in die Tröge der rund 600 Schweine fliessen.

Die Idee stammt ursprünglich vom Kobe-Rind. Dessen Fleisch ist besonders zart und gilt als Delikatesse. Die Kobe-Rinder werden zusätzlich noch täglich mit Bier massiert. Wandeler hat das bei seinen Säuli auch ausprobiert, es hat aber keinen positiven Effekt gehabt - weil Schweine im Gegensatz zu Rindern keine Poren haben.

Das Fleisch hat damit eine bessere Konsistenz, ist viel zarter, schrumpft weniger beim Kochen, ist schmackhafter und bleibt saftiger, da beim Braten weniger intramuskulöses Fett austritt. Somit eignet sich das Fleisch hervorragend als Spezialität und Nischenprodukt, vor allem auch für die bessere Gastronomie, da es auch eine Geschichte erzählt.

 

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Auch wichtig: gutes Marketing (Design by Menü Drei)

Hauptabnehmer und somit auch Hauptlieferant vom Gunzwiler Bierschwein ist die Metzgerei Angst in Zürich. Die etwas fetteren Tiere gehen nach Basel und werden zu leckeren Würsten mit etwas Kümmelanteil.

Mehrere Gaut-Millau Restaurants haben das Biersäuli von Wandeler auf der Karte. So zum Beispiel immer mal wieder auch das Park Hotel Vitznau. Wandelerer - der Wandlungsfähige - geht dann auch mal gerne persönlich und in Schale in die feinen Stuben sein Schwein essen und lässt sich überraschen was die Küchenchefs mit seinem Produkt kreieren.

Mehr Information auf der Webseite von Sau-Gut.


Holzkohle, Briketts und Anzünder - Test und Alternativen

Posted by admin on February 15, 2016

Wir vergrillen ganze Urwälder

Ohne Feuer hätten wir Mühe unsere Nahrung zu uns zu nehmen. Schon sehr früh hat sich der Mensch deshalb mit dem Thema Feuerholz, Holzkohle und Anzündmethoden beschäftigt. Und viel hat sich nicht verändert. Wir feuern in den meisten Fällen mit Holzkohle, was aber nicht ganz unproblematisch ist. In Deutschland werden jedes Jahr 1 Million Tonnen Holz "vergrillt". Somit steht das Freitzeitvergnügen unter Verdacht , dass ihm ganze Urwälder zum Opfer fallen.

Grillzeit hat sich dem Thema angenommen und stellt ein paar Alternativen vor.

Frischholz: Beim Grillen mit Naturholz solltest du Laubholz verwenden. Wenn du harziges Nadelholz verwendest, wird das Grillgut säuerlich und schmeckt weniger gut.

Anzündmethoden:

Flüssig-Anzünder: Wir raten definitv ab von Chemie im Grill. Es ist teuer, gefährlich und der Geschmack überträgt sich auf das Fleisch. Ausserdem ist es unnötig, es gibt genug gute Alternativen. Wer will schon ein Steak das nach Erdöl riecht?

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Bio-Anzünder ist besser als Chemie.

Feueranzünder fest: Auch hier gilt: Finger weg von Chemie und Erdöl. Es gibt gute Produkte aus Karton oder Holzwolle mit Wachs (z.B. Flamator).

Anzündkamin: Unser Tip! Der Anzündkamin ist eine einmalige Anschaffung und deshalb auf die Dauer sehr günstig. Das Rohrförmige Gebilde, in das 80 bis 100 Briketts oder Holzkohlestücke passen, hat unten einen Rost, der verhindert dass die Kohle bis zum Boden reicht. Jetzt kann mein ein Stück Papier oder einen festen Feueranzünder entzünden und den Kamin darüber stellen. Die warme Luft steigt nach oben, die Kohle zieht durch und in einer Viertelstunde kann man mit dem Grillieren beginnen. Man leert jetzt die Briquets aus dem Kamin in den Grill. Für längere Grill-Abende kann auch auf Vorrat Glut vorbereitet werden zum Nachschütten. Wie immer ist die Kohle dann Grillbereit, wenn sich eine feine Schicht graue Asche auf den Briquets bildet.

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Anzünd-Kamin


Anheizer:
Diese Batterie-Föhns, meist batteriebetrieben, sind unnötig. Der Anzündkamin ist effizienter, auf die Dauer günstiger und umweltfreundlicher.

Briketts oder Holzkohle? Briketts sind aus Staub zusammengeprest und daher dichter. Die Beutel sind wesentlich kleiner als jene mit Kohlestücken. Weil alle Briquets gleichförmig sind brennen sie auch gleichmässig. Die Bruchkohle hat den Vorteil dass sie heisser wird, weil sie dank ihrer porösen Struktur mehr Oberfläche zur Verbrennung zur Verfügung hat.

Woher kommt die Kohle? Seien wir ehrlich, wohl die Wenigsten machen sich darüber Gedanken woher die Kohle stammt die wir für unsere Cervelats in den Grills kippen. Es ist aber leider Tatsache dass vielerorts für Holzkohle massiv Raubbau an der Erde betrieben wird. Wir raten dazu Kohle aus der Schweiz oder Deutschland zu kaufen und sicher nicht aus den Oststaaten oder Lateinamerika.

Wer ökologisch vorbildlich handeln möchte, der kann auf Briketts mit Alternativ-Stoffen zurück greifen: Auf dem Markt sind Kokos-Briketts aus Kokosschalen, Olio Bric (Olivenreste), Bambus-Briketts und auch Briketts aus Weinreben (Rebenglut).

 

Holzkohle und Briketts im Test:

Im 2012 hat der Kassensturz zusammen mit dem K-Tip Briketts und Holzkohle getestet. Der «Kassensturz» liess 17 Holzkohlen- und 7 Grillbrikett- Produkte testen. Die wichtigsten Prüfkriterien: Anteil an nicht nutzbarem Staub, Anteil an zu kleinen und zu grossen Kohlestücken, Dauer bis die gewünschte Glut erreicht ist, Temperaturen, gemessen nach 5, 30, 60 und 90 Minuten. Zudem wurde untersucht, ob die Holzarten richtig deklariert und ob Tropenhölzer enthalten sind.

Briketts liefern im Vergleich zu Holzkohle viel länger Hitze. Dafür braucht es deutlich mehr Zeit, bis die Glut fürs Grillieren bereit ist. Mehrere Holzkohlen erzeugten starkes Funkensprühen. Zudem enthielten sie – teils nicht oder falsch deklariertes – Tropenholz. Ausserdem konnte bei zwei Produkten unter anderem Benzo(a)pyren (PAK) nachgewiesen werden.

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