Grösste Grillparty der Welt

Posted by admin on April 1, 2011

Uruguayer feiern größte Grillparty der Welt

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Kein Fest für Vegetarier: Ganze zwölf Tonnen Fleisch haben mehr als 1200 Grillmeister in Uruguay auf den Rost gebracht - und es damit ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Tierschützer protestierten, das staatliche Fleischinstitut triumphierte.

Montevideo - Insgesamt zwölf Tonnen Rindfleisch sind in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo bei dem nach Angaben des Veranstalters "größten Grillfest der Welt" geröstet worden. An dem 1500 Quadratmeter großen Rost waren 1250 Grillmeister und 600 Helfer beschäftigt, teilte der Organisator, das staatliche Fleischinstitut Inac, weiter mit. Rund 20.000 Besucher verspeisten die Fleischmassen.


Grill Fast Food

Posted by admin on April 1, 2010

Gesehen in Lissabon (Portugal): Im grossen Einkaufszentrum beim Bahnhof Oriente gibt es eine ganze Menge Fast-Food Restaurants. Mc`Donalds, Burger King, Pizza Hut etc...

Doch inmitten des Gestanks von pappigen Burgern und triefendem Fritierfett erheiterte der Geruch frisch gegrillten Fleisches meine Nase. Und Siehe da: Inmitten der amerikanischen Fress-Kommune gibt es einen kleinen Fast-Food Stand der argentinisches Fleisch direkt vom Grill anbietet.

Dazu gibt's Reis mit Bohnen oder Salat. Das Fleisch wird auf Bestellung zubereitet und dazu gibts 5 leckere Saucen zur Auswahl. Was für eine Wohltat inmitten dieses Konsum-Tempels eine Grill-Bude zu finden. Das Fleisch schmeckte übrigens ausgezeichnet.

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Outdoorchef Medienessen Weltmeister Grill Ueli

Posted by admin on April 3, 2009

Die Kunst des Grillierens

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Synchron stehen. Hey die sehen in die falsche Richtung. Die sehen die schöne Landschaft ja gar nicht!


Heute durfte ich Gast von European Outdoor Chef im Hotel Hermitage bei Luzern sein. Der Schweizer Grill-Hersteller hat zu einem Essen für Journalisten geladen.

Gekocht hat für uns Grill-Ueli, mehrfacher Schweizer- und Europameister und dank seiner Banane (welche ich leider nicht mehr kosten konnte) sogar Weltmeister im Grillieren. Er grillte simultan auf 4 Outdoorchefs, je nach Gericht eingestellt (das berühmte Trichter-System).

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Formel-1-Fahrer? Nein. Mehrfach gesponserter Grill-Ueli.

Das 6-gängige Menü wurde ausschliesslich auf Grills gegrillt, gegart und gekocht. Natürlich eine tolle Demonstration der Potenz von Outdoor Chef Grills, wenn man das Trichtersystem einmal beherscht.

Zur Vorspeise wurden wir mit Baby Ribs (St. Louis Style), Pizza-Brot mit Knoblauch (für mich etwas zu deftig) und Feigen im Parmaschinken verwöhnt. Sehr lecker. Vor Allem die Feigen. Geht übrigens auch gut mir Aprikosen oder Zwetschgen im Speck (geräuchert, nicht roh!). Dazu gab es einen Langhe Arneis 2006 von Roberto Sarotto.

Danach ging es weiter mit einem sehr leckeren schottischem Lachs mit Ahornsirup-Marinade auf Sprossenbeet. Das sah dann so aus:

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Fast zu schön zum Essen: Schottischer Lachs mit Ahornmarinade.

Für die Frauen unter uns gab es in der nächsten Runde einen Antipastiteller. Gegrillte Peperoni, Zucchini, Auberginen und Pilzen. Auch das sehr lecker an einem Balsamico und mit Hinkelsteinkäse.

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Ich bin auch ein Kunstwerk. 50'000 Dollar. Bein Interesse: Email an Webmaster.

Obwohl die meisten Journies (und die sind sich ja einiges gewohnt) jetzt schon ziemlich satt waren, ging es nun weiter mit dem Büchsen-Huhn. Inzwischen sind wir auf einen auch nicht zu verachtenden Rotwein umgestiegen: Quater 4 (2005) vom Winzer Firriato. Unlogischer Name, wenn man ihn übersetzt: Ein Viertel 4. Das wäre dann doch wieder 1, oder?

Das Büchsen-Hähnchen sieht übrigens sehr lustig aus:


Und so sah das Poulet auf dem Grill aus:


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Lustig, nicht? Heineken war übrigens einer der wenigen Firmen, die Grill-Ueli nicht sponserten. Warum wohl?

Fast noch lustiger, sieht das Hühnchen danach aus:

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Dazu darf ich jetzt wirklich nichts schreiben. nein, nein, nein.

Auf dem Teller sah das Ganze dann schon viel gesitetter aus. Nämlich so:

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Man presse eine gegrillte Kartoffel durch eine Vermissel-Presse: E Voilà: Kartoffel-Schnee! Für nächstes Jahr: Etwas grüne Verzierung, bitte!

Jetzt ging es endlich zur Sache: Der Hauptgang: Fleisch! Totes Tier! Jawohl. Dafür bin ich gekommen. Ich bin ja ein Bodenständiger, ein Einfacher. Und der Fleisch-Gang liess sich sehen. Schweinsrack (2 Kilo - 2 Stunden) und Lammrack (immer 15 Minuten!!!) an einer ausergewöhnlich schmackhaften Blauschimmelkäse-Sauce. Und das sagt einer, der Käse jetzt wirklich nicht mag. Dazu Wok-Gemüse (Wok-Aufsatz zum Grill erhältlich, ist ein bisschen wie Lego bei Outdoor Chef, nur noch etwas teurer) und Rosmarin-Kartoffeln (zweimal Kartoffeln hinter einander ist nie gut, wenn man noch Platz braucht im Magen für die Weltmeister-Banane). Lecker, lecker, lecker.... Ach, du hättest einfach dabei sein müssen...

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Fleisch auf Fleisch mit Blauschimmel. Der Traum eines Grilleurs!

So, und nun kommt sie: Die Weltmeister-Banane!

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Leider war es schon spät im späten Mittag und ich musste zurück an die (richtige) Arbeit.

von Christian Macek


Hommage an den Holzkohlegrill

Posted by admin on January 1, 1970

Zuerst einmal eine unangenehme Tatsache: Wer Grill-Würste im Zehnerpack und die Koteletts mariniert und abgepackt beim Grossverteiler oder Discounter kauft, der schafft auch auf dem teuersten und modernsten Grill keine Wundertaten. Das ist aber auch nicht immer nötig, manchmal geht es ja mehr um die Romantik des Lagerfeuers und das gesellige Beisammensein.

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Besser als abgepacktes vom Grossverteiler: Frisches Fleisch vom Metzger

Nun gelten Männer meist zu Recht als sozialisierte Pyromanen und notorische Zündler, was die Begeisterung für das Hantieren mit Feuerzeug, Holzkohle und Pranks erklärt. Die Qualität des Grillgutes (der Fachbegriff für Fleisch) fällt aber oft ab, beziehungsweise ist weniger konstant als das in der gemeinen Küche zubereitete Esssen. Das liegt dann meist am Holzkohlegrill. Denn entweder ist die Glut zu kalt oder zu heiss, oder es hat Zuviel oder Zuwenig. Manchmal entwickelt die Kohle kaum Hitze, was dann nach langem Warten kombiniert mit Ungeduld dazu führt dass man die Steaks lauwarm und sehr rosa verspeist.

Trotz zahlreicher Neuerungen und Innovationen in der Grill-Branche, setzen Herr und Frau Schweizer immer noch gerne auf den Holzkohlegrill, wo dies erlaubt ist. Nun kann aber der Heizwert sehr unterschiedlich sein, was meist mit der Lagerung der Kohle zusammen hängt. Wurde die Kohle in feuchter Umgebung gelagert und hatte viel Zeit diese aufzunehmen, ist der Heizwert besonders niedrig. Wer also ein Grill-Profi werden möchte, der lagert seine Kohle nicht im Gartenhäuschen sondern im trockenen Keller.

Temperatur-Regulierung auf dem Rost bekommt man hin, wenn man nur einen Teil des Bodens mit Kohle bedeckt, zum Beispiel nur die eine Hälfte, oder man macht einen Ring. Mit dieser indirekten Grillmethode kriegt man das Fleisch saftiger hin da man es anfangs kurz heiss anbrät und danach indirekt (also nicht direkt über der Glut) langsam garen lässt.

 

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Durch die indirekte Grill-Methode bleibt das Fleisch saftig und brennt nicht an

Hier sind grössere Grills natürlich klar im Vorteil. Ausserdem sollte die Stahl-Wanne, in der die Kohle ruht, nicht zu flach sein. Ist der Abstand zwischen Rost und Glut nicht gross genug, findet keine Kaminwirkung statt, und das Fleisch wird oftmals eher schwarz als schön goldbraun. Das ist übrigens auch ein bekanntes Problem bei Gasgrills mit Lavasteinen.

Um die Kaminwirkung für sich zu nutzen gibt es Säule Grills, welche unter dem Gitter, auf dem die Kohle liegt, ein knapp ein Meter langer Kamin für Aufwind sorgt. Über Klappen lässt sich die Luftzufuhr und damit auch die Temperatur recht gut steuern, was auch bei den aus Amerika nach Europa übergeschwappten Kugelgrills funktioniert. Bei denen reguliert man die Luftmenge über verschliessbare Löcher im Boden.

 

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Säulengrill mit Luftregulierung


Was der Kugelgrill mit der Schifffahrt zu tun hat.

Der erste Kugelgrill, der meistens auf 3 dünnen Beinchen steht, hat der Amerikaner George Stephen in den 50er Jahren erfunden. Er arbeitete damals für eine Firma die unter anderem Schiffsbojen herstellt (Weber Brothers Metal Work). Aus einem Unterteil einer Boje bastelte Stephen seinen ersten Kugelgrill. Der Weber Kugelgrill war geboren und wird heute mannigfach kopiert. Der Durchbruch zum Erfolg kam aber mit der Idee dem ganzen noch einen Deckel zu verpassen. Die Haube erlaubt es uns, ähnlich wie im Backofen, auch grössere Fleischstücke wie ganze Poulets oder Kotelett Braten so zu grillieren, dass sie nicht aussen schwarz und innen roh sind. Diese Garmethode wird auch von den Outdoorchef Grills mit dem Trichtersystem aufgenommen und noch verfeinert.

 

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Per Display das Fleisch immer im Blick: Wireless Grill Gar-Thermomete

Damit das Garen auch gelingt, haben heute die meisten Kugelgrille ein eingebautes Thermometer, über die man die Hitze im Inneren kontrollieren kann. Doch für ein gutes Resultat reicht das nicht: man braucht noch ein Thermometer im Inneren des Fleisches um die Gartemperatur zu messen. Im besten Fall mit der Luxusvariante, welche aus zwei Teilen besteht. Einem Sender und einem Empfänger. So kann der Grillmeister gemütlich mit den Freunden ein Bier trinken und hat trotzdem jederzeit die Gartemperatur seines Grillgutes im Blick. Ohne Thermometer lassen sich auch Räucherapparate oder Smoker nicht zuverlässig betreiben.

Viele Fleischstücke mögen es nicht zu heiss. Dies gilt vor allem für Fisch und kleiner geschnittene Steaks und Koteletts. Deshalb sollte man die Temperatur mit den justierbaren Luftklappen steuern. Dies setzt voraus, dass man den Grill immer im Blick hat um nachsteuern zu können.