Messer im Test

Posted by admin on April 22, 2014

Die Qual der Wahl

 

Ein richtiger Grillmeister und Hobby-Koch und jede Frau natürlich auch braucht ein gutes Messer. Doch die Auswahl ist gross. Es gibt Ausbeinmesser, Tranchiermesser, Filetiermesser, Lachsmesser, Schälmesser, Gemüsemesser, Chinesische Kochmesser, Yanagibas und natürlich das gewöhnliche Kochmesser.

Wir haben uns bei ein paar Spitzenköchen umgehört und präsentieren euch die besten Messer, welche man im Handel erhalten kann.

Die Grundaustattung des Chefkochs


Ein grosses Kochmesser

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Wichtig beim Kochmesser. Ein grosser, fester Griff der gut in der Hand sitzt. Es sollte auch eine gute Gewichtsverteilung haben, also eine richtige Balance. Die Klinge muss gut laufen, beim Wiegeschnittt einfach abrollen und sich leicht führen lassen.


Ein Tourniermesser

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Ein Tourniermesser ist das ideale Messer für Früchte, Kartoffeln, Eier und Gemüse. Diese Messer zeichnen sich dadurch aus, dass Ihre Klinge aussieht wie ein Schnabel. Wird nun ein Lebensmittel torniert, passt sich das Messer den jeweiligen Richtungen an. Damit wird das Schneiden der oben genannten Lebensmittel wesentlich leichter.


Ein Filetiermesser

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Ein Filetmesser hat eine schmale und flexible Klinge. Diese kann abgerundet oder auch spitzig sein. Es wird für das Filetieren vor allem von Fischen, aber auch zum hauchdünnen Schneiden von Fleischstücken verwendet.

Ein Sägemesser.

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Gut zum schneiden von Brot.



Tips zum Kauf eines hochwertigen Kochmessers

Obwohl es eine Riesen-Auswahl an verschiedenen Messern gibt, schwören die meisten Profis auf ein einziges, unversal einsetzbares Modell: Das grosse Kochmesser. Seine Vielseitigikeit macht es zum Hauptinstrument des Kochs. Viele Köche haben ihr eigenes Messer oder Messerset, welches Sie jeweils an den Arbeitsplatz mitnehmen und nur sie benutzen dürfen.

Tips zum Kauf eines Messers:

1. Nehmen Sie sich Zeit beim Kauf und probieren Sie wenn möglich die Messer selber aus. Wie liegt es in der Hand, wie ist die Balance.

2. Finger weg von billigen Messersets. Die Qualität lässt meist zu Wünschen übrig, der Stahl ist zu weich und die Schnitthaltigkeit währt nicht lange. Geben Sie lieber etwas mehr Geld für ein gutes Messer aus, welches auch nachgeschärft werden kann, als für ein billiges Set.

3. Achten Sie darauf, dass das Messer gut in der Hand liegt.

4. Ein gutes Messer kostet etwas. Aber teuere Messer sind nicht zwingend bessere Messer. Ein gutes Messer ist bereits ab CHF 80.- zu haben.

5. Hochwertige Messer gehören nicht in die Abwaschmaschine. Das Abwaschmnittel greift den Stahl an. Messer also von Hand reinigen und nach jedem Gebrauch nachschleifen.


Kochmesser im Test

Das deutsche Magazin BEEF! hat Kochmesser auf Herz und Nieren getestet. In der Jury: zwei Spitzenköche, ein Messerschmied und ein Metzgermeister. Hier sind die Testsieger:


Platz 1: Kai Europe "Shun Elite"

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Die KAI-Gruppe mit Hauptsitz in Tokyo entwickelt in über 90-jähriger Tradition Schneidwaren und verwandte Produkte mit exzellenter Funktionalität, Schärfe und Langlebigkeit. Durch diese Eigenschaften gehören KAI-Produkte augenblicklich zu den Besten der Welt. Der gemeinsame Nenner in Qualität und Perfektion basiert auf einer Jahrhunderte alten Kultur und Tradition japanischer Samurai-Schwertschmiedekunst. Weltweit vertreibt die Firma KAI über 10.000 verschiedene Produkte rund ums Thema Schneiden. Hierdurch gehört die KAI-Gruppe weltweit zu einer der führenden Schneidwarenhersteller. Das "Shun Elite" zeichnet sich durch optimale Balance und excellenter Schneidfähigkeit aus. Klingenlänge 20cm, auch mit 15 cm erhältlich. Kosten: ca. CHF 280.-


2. Platz: Zwilling "Twin 1731"

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200 mm Klinge

Ein Messer in seiner reinsten Form zu gestalten ist die Grundidee, die Matteo Thun für ZWILLING umgesetzt hat. Ein ‚Werkzeug’, für Messerliebhaber und Connaisseure – für Anwender, die das Besondere schätzen, höchste Qualität verlangen und gutes Design verstehen. Haptik und Wärme sind wichtig – Holz vermittelt Lust auf "High Touch", die Lust des Auges auf das Greifen. Holz und Hightech lässt sich verbinden, solange die Technik verborgen bleibt. Die Kunst liegt in der Behandlung der Oberfläche. Preis: 350 Euro


3. Platz: Kai Europe "Shun Premium Tim Mälzer"

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Klinge 18 cm, Griff 12 cm, korrosionsbeständiger Damaszenerstahl, handbearbeitete Hammerschlagoberfläche, ulitimative Schärfe, massiver Kern aus Stahl, optimale Griffigkeit
 

Auf eigene Gefahr Das beidseitig geschliffene KAI SHUN PREMIER Santoku Messer aus der TIM MÄLZER-Serie von KAI ist ein traditionelles japanisches Allzweckmesser und ist universell einsetzbar. Der japanische Begriff Santoku (San=drei, Toku=Tugenden), der diesem KAI Messer seinen Namen gibt, deutet auf die guten Eigenschaften beim Verarbeiten von Fleisch, Fisch und Gemüse hin. Preis: um die 200 Euro. 


Platz 4: Zwilling "Twin Four Star II"

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Funktionalität auf Hochstem Niveau.

Twin Four Star II ist die konsequente Weiterentwicklung eines Zwilling Klassikers. Eine hochwertige Edelstahlapplikation im Griff verleiht dem Messer optimale Balance für noch mehr Sicherheit und Komfort. Preis. ca. 80 Euro


5. Platz: Global "G-2"

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G-02 Global Fleischmesser ist und ein Klassiker in der Küche und sowohl bei Profi-Köchen als auch Hobby-Köchen sehr beliebt.Global Messer werden gerne mit einem Ferrari verglichen. Warum? Ein Ferrari ist auf Schnelligkeit getrimmt. Ein Global Messer auf Schärfe. Bestes Kochmesser im Test der Stiftung Warentest. Preis. ca. 90 Euro

Platz 6: Felix Solicut "First Class" / 90 Euro

Platz 7: Sabatier-K "Tradition, Edition Passion France"/ 63 Euro

Platz 8: Franz Güde "Damast" / ca. 1000 Euro

Platz 9: Wenger "Forged" / um 90 Euro

Platz 10: F. Dick "Premier Nature" ca. 90 Euro


Paradies Grills

Posted by admin on March 10, 2014

Paradies-Grills.de – Grillkamine Made in Germany

 

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Hinter Paradies-Grills steht die Firma Vörtler, welche seit 1965 im Bereich der Blechverarbeitung sowie in der Produktion von Edelstahlprodukten tätig ist. Aktuell werden vor allem Grillkamine und Grills für den Garten- und Außenbereich hergestellt. Doch auch Edelstahl-Gartenmöbel, Terrassenkamine, Grillzubehör und Kamin-Bodenplatten hat das Unternehmen im Sortiment. In Folge der stetigen Erweiterung und dem Ausbau der Produktionsanlagen wurde 2009 mit dem Vertrieb hochwertiger Grillkamine aus Edelstahl über den Grill Online Shop www.paradies–grills.de begonnen.

 

Grillkamine – einige Beispiele aus dem Sortiment

Der Kamingrill „Duo Plus DN 600“ ist ein Gartenkamin, der wie auch die weiteren Kamingrills im Sortiment vor allem durch seine hochwertige Verarbeitung glänzt. Schweißnähte sind kaum sichtbar – der Grillkamin ist aus korrosionsbeständigem Edelstahl. Die Befeuerung erfolgt idealerweise mit Kaminholz aus Birke oder Buche, um eine hohe Strahlungswärme zu erzielen.


Beim Grillkamin „Juwel“ wird der Schwerpunkt in erster Linie auf ein ausgefallenes Design und moderne Formen gelegt. Zum Lieferumfang gehört neben Aschekasten und Grillrost auch eine praktische Funkenschutzhaube. Der Grillkamin ist auf Rollen gelagert, um einen leichten Transport zu gewährleisten.


Das Modell „ Stone DN 700“ wird ebenfalls aus korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigt und steht so für eine lange Lebensdauer. Das Besondere an diesem handgefertigten Kamingrill ist seine Rückseite, die teils aus Naturstein besteht.


Auch Edelstahl-Gartenmöbel sind im Sortiment

Neben hochwertigen Kamingrills produziert Paradies-Grills auch Gartenmöbel aus Edelstahl. Im Angebot findet man sowohl einzelne Edelstahl Gartensessel und Gartentische als auch ganze Sitzgruppen, die in aufgrund ihres Designs und der ausgezeichneten Verarbeitung hervorragend zu einem der Grillkamine  aus dem Paradies-Grills Shop passen. Die witterungsbeständigen Edelstahl Sitzmöbel haben einen robusten Bezug aus Leder und lassen sich durch ihre Rollen problemlos im Garten oder auf der Terrasse bewegen. Auch der Edelstahl Gartentisch ist fahrbar, obwohl die Tischplatte aus massivem Granit besteht.

Paradies-Grills bietet auch Sonderanfertigungen an – Interessenten können dazu eine individuelle Skizze anfertigen, welche anschließend im Rahmen der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten umgesetzt wird.


Fondue Chinoise Saucen selber machen

Posted by admin on December 17, 2013

Neue Rezepte aufgeschaltet!

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Pünktlich zur Fondue Chinoise Hochsaison in der Schweiz, haben wir 6 Saucen Rezepte zum selber machen aufgeschaltet.Diese kann man natürich auch unter dem Jahr als Saucen vom Grillgut verwenden.

Hier gehts zu den Rezepten: Knoblauch Sauce, Cocktail Sauce, Mayo selber machen, Grüne Sauce, Curry Sauce, Tartar Sauce

 


Mutoni Möbel

Posted by admin on December 12, 2013

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Bei Mutoni Möbel (http://www.mutoni.ch) finden Sie Ausgefallenes für Ihr Wohnzimmer, aber auch zeitlos elegante Möbel.

Uns von Grillzeit haben  es vor allem die schönen Gartenlounges und die schönen Gartentische angetan.

Aber es gibt auch sehr spezielle und schräge Deko-Elemente und Teppiche. Es lohnt sich auf jeden Fall ein bisschen zu stöbern.

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Design Velvet Sofa von Mutoni


Rinderhaltung in der Schweiz

Posted by admin on November 22, 2013

Mastrinderhaltung in der Schweiz: Es gibt noch viel zu tun

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Leider haben noch nicht alle Kühe und Rinder in der Schweiz Grund zum Lachen

Von der Werbung manipuliert

Wir Schweizer sind stolz auf unser Fleisch und unsere Tierhaltung. Vergleicht man mit dem Ausland, sind wir das zurecht. Wir haben die Bodenhaltung für die Hüner eingeführt und auch in vielen Weiteren Belangen haben wir mehr Tierschutz als alle anderen Länder. Auch wird in keinem Land soviel Bio-Fleisch gekauft wie hierzulande, was sicher auch mit dem Wohlstand zusammen hängt.

Kaufen wir also unser Fleisch im Coop, oder in der Migros, ja selbst im Denner, gehen wir davon aus dass das Fleisch von Tieren stammt dass auf die Weide kann, dass Heu hat zum sich hinlegen und Sonnenlicht sieht. Doch leider ist das nicht immer der Fall. Wie dieses Video vom Kassensturz (Quelle SRF) zeigt:

 

Video "Schweizer Mastrinder sehen oft weder Gras noch Sonne" abspielen. 

 

Wir zitieren aus dem redaktionellen Begleittext:

 

Schweizer Mastrinder sehen oft weder Gras noch Sonne

Von wegen strenges Tierschutzgesetz: Wer konventionell, das heisst nach den Mindeststandards des Schweizer Tierschutzgesetzes produziert, der muss seinen Tieren keinen Auslauf ins Freie gewähren. Stroh im Stall ist nicht zwingend.

Und drei Quadratmeter pro ausgewachsenes Mastrind müssen reichen. Nach dem neuen Tierschutzgesetz muss jetzt auf den Spaltenböden eine Gummimatte liegen. Einstreu ist aber weiterhin keine Pflicht.

Die Umfrage des Schweizer Tierschutzes (STS) zeigt, nur gerade 20 Prozent der Befragten wussten Bescheid über die Realität in der konventionellen Rinderzucht.

«Die Werbung fördert die falschen Meinungen in den Köpfen. Sie spricht oft von tierfreundlicher Haltung und einem strengen Tierschutzgesetz», sagt Hans-Ulrich Huber vom Schweizer Tierschutz gegenüber der Sendung «Kassensturz». So wirbt Suisse Garantie beispielsweise mit Bildern von Rindern auf der grünen Wiese.Ein Werbespot verspricht: «Ein Rind von einer Schweizer Weide».

Hälfte der Mastrinder aus konventioneller Haltung

Die Realität ist eine andere: Grünes Gras sehen die wenigsten der Suisse-Garantie-Mastrinder. Das Logo mit dem Schweizer-Kreuz besagt nur, dass es Schweizer Fleisch ist – produziert nach den Mindestanforderungen des Gesetzes.

Jährlich verarbeiten die Schlachthöfe in der Schweiz rund 220‘000 Mastrinder. Mehr als die Hälfte davon stammt aus konventioneller Mast. Die andere Hälfte der Tiere stammt aus Label-Mastbetrieben. Nur dort sind die Anforderungen an die Tierhaltung höher. Sie haben mehr Platz, liegen auf Stroh und dürfen raus.

 

Besser für das Tier: Bio- und Label-Fleisch

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Was beim Rindfleisch-Kauf ein verlässliches Label ist, zeigt die WWF-Label-Übersicht


 

Migros und Coop mit 60 Prozent Label-Fleisch

 

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Gastronomie: Tierwohl keine Priorität

Die andere Hälfte des Schweizer Rindfleisches landet in der Gastronomie. Dort stammen sogar über 80 Prozent aus konventioneller Produktion. Doch der Trend geht auch da Richtung Label und Bio.

«Wenn wir unseren Gästen die Vorzüge von Label-Fleisch erklären und diese bereit sind, etwas dafür zu bezahlen, dann können wir den Anteil in Zukunft noch steigern», sagt François-René Maeder, Mitglied der Präsidentenkonferenz von Gastro Suisse.

Quelle srf online 22.11.2013

Die Grillzeit-Redaktion ist überzeugt: Gutes Essen ist gut für die Seele. Das bedingt aber auch, dass wir mit guten Gewissen einkaufen und essen. Schaut deshalb bitte genau hin, wie euer Fleisch produziert wurde und isst lieber mal ein Tag kein Fleisch (Spaghetti sind ja auch sehr lecker!). Wenn dann aber nicht sparen bei der Qualität. Und Qualität heisst auch: Gutes Fleisch kommt von glücklichen und gesunden Tieren mit Auslauf und genug Platz.

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Neues Rezept: Schweinsfilet mit Coca-Cola Marinade

Posted by admin on November 8, 2013

Wir haben soeben ein neues Rezept aufgeschaltet. Es ist ein absolutes Kult-Rezept vom Chefkoch von Weber Grill, Jamie Purviance.

Wir haben es für euch aus dem englischen übersetzt.

Ihr findet es hier unter Rezepte:


Grill Überwintern

Posted by admin on November 6, 2013

Den Grill gut über den Winter bringen

Damit der Grill im Frühling nicht so aussieht.

Grill winterfest machen

Schon bald wird in der Schweiz der erste Schnee fallen. Während Gartenmöbel und Velos den Weg in den Geräteschuppen oder Keller finden, bleibt der Grill meist alleine im Schnee stehen. Die grosse Ernüchterung kommt dann meist im Frühling wenn es wärmer wird und wir Lust auf ein gutes Steak vom Grill bekommen. Die Witterung hat dem Grill zugesetzt.

Zuerst ein wichtiger Hinweis zum Lagern der Gasflasche:


Die BfB Beratungsstelle für Brand-Verhütung warnt vor Explosionsgefahr. Vor Kälte und Nässe geschützt, wird der Gasgrill vielerorts im Keller oder in der Garage überwintert. Viele sind sich jedoch des Risikos, das sie damit eingehen, nicht bewusst. Denn von Gasflaschen geht eine hohe Explosionsgefahr aus. Sollte aus dem vermeintlich dichten Behälter dennoch Gas entweichen, könnte schon das Betätigen eines Lichtschalters genügen, damit sich das Gas explosionsartig entzündet.

Die BfB Beratungsstelle für Brandverhütung empfiehlt deshalb, Gasflasche und Grillgerät voneinander getrennt aufzubewahren und die Gasflasche im Garten oder auf dem Balkon zu belassen. Auf jeder Gasflasche sind Sicherheitshinweise angebracht, die vor dem Entfernen der Gasflasche zu beachten sind. Sorgfältig zu prüfen ist, ob der Flaschenhahn gut verschlossen ist. Defekte Gasgrillgeräte dürfen nur von Fachleuten repariert werden

Damit Sie im Frühling keine bösen Überraschungen erleben, hier ein paar Tips von der Redaktion von grillzeit.ch einem Internet Grill Portal mit Sitz in Luzern.


Gründliche Reinigung vor dem einlagern

Bevor der Grill winterfest eingelagert werden kann, muss er noch einmal gründlich geputzt werden.

Da der Grillrost durch Öl und fettigen Marinaden im Verlauf der Grillsaison besonders schmutzig geworden ist, sollte dieser einer abschließenden intensiven Reinigung unterzogen werden

1. Zeitung
Eine der einfachsten Methoden den Grillrost zu reinigen, ist der Zeitungstrick. Nach dem Grillen wird der abgekühlte Rost in ein Zeitungspapier eingewickelt, ordentlich mit Wasser übergossen und anschließend über Nacht stehen lassen. Dadurch werden die angebrannten Grillreste aufgeweicht und können am nächsten Tag kinderleicht mit warmen Wasser & Spülmittel abgewaschen werden.

2. Grillrost auf den Rasen legen
Wer sich keinerlei Mühe mit dem dem Reinigen des Rosts machen möchte, legt ihn Abends einfach auf den Rasen. Durch den Morgentau wird der Rost ordentlich eingeweicht und lässt sich am nächsten Tag schnell reinigen. Wer auf Nummer sicher gehen will, besprüht den Grillrost am Abend einfach noch mit etwas Wasser.

3. Abwaschmaschine
Kleiner Grillroste kann man auch in der Spülmaschine reinigen.

4. Ausbrennen
Unter Hardcore-Grillern ist die Ausbrennen-Methode sehr beliebt. Hierzu lässt man den Grillrost einfach auf dem Grill und brennt die Grill- und Fettreste am Rost durch die Flammen aus. Anschließend entfernt man mit einer Drahtbürste den Ruß.

5. Reinigungsmittel
Wie so oft kann man seinen Grillrost auch mit fettlösenden Reinigungsmitteln reinigen. Hier gibt es die verschiedensten Reinigungsmittel. Egal ob Spray, Schaum oder Flüssig – jedes erfüllt ihren Zweck. Unsere Meinung ist allerdings: Wenn es schon ein chemisches Reinigungsmittel sein muss, dann doch bitte eines, welches umweltfreundlich ist!

Idealerweise zerlegt man den Grill in alle Einzelteile und reinigt diese gründlich. So kann man den Grill in einem Karton über den Winter Zwischenlagern und schützt ihn so gleichzeitig vor Flugrost.
Gartenhaus, Garage oder Keller

Ideal ist es, wenn man über ein Gartenhaus, eine Garage oder ausreichend Stellfläche im Keller verfügt. Doch auch hier gilt es den Grill vor Feuchtigkeit zu schützen. Dies kann entweder mit einem Karton, eine entsprechend große Tüte oder eine speziell vom Grillhersteller angefertigte Schutzhaube geschehen.
Für die Zwischenlagerung von Gasflaschen gilt: Niemals im Keller oder der Garage lagern! Da Gas schwerer als Luft ist, kann sich beim Austritt des Gases ein explosiver “See” am Boden bilden. Entsteht dann noch ein Funken (zum Beispiel durch einen Lichtschalter), kann diese Gaswolke explodieren.
Keine Lagermöglichkeit vorhanden?

Kann man den Grill weder in einem Gartenhaus, noch im Keller oder der Garage lagern bieten sich wenig Alternativen an. Wer seinen Grill auch nicht bei Eltern oder Freunden zwischenlagern kann, kann höchstens noch auf Dienstleister zurückgreifen, die darauf spezialisiert sind Gartenmöbel über den Winter einzulagern – dies ist allerdings auch hohen Kosten verbunden.
Das überwintern des Grills auf der Terrasse oder im Garten ist nur bedingt zu empfehlen. Da der Grill hier schwierigen Witterungsbedingungen ausgesetzt ist, sollte man ihn nach Möglichkeit abdecken und vor Kälte & Nässe schützen. Einige Grillhersteller bieten hierfür spezielle Abdeckhauben an. Zwar sind diese oftmals teuer, dafür bleibt die Freude am eigenen Grill auch noch viele weitere Jahre erhalten.

Ein Trend der in Amerika, dem Land des BBQ, schon lange verbreitet ist und auch bei uns immer mehr Zuspruch findet, ist das Grillen im Winter. Wieso also nicht den herumstehenden Grill auch im Winter ordentlich anheizen und die Freunde bei Glühwein und Bratwurst zu einer gemütlichen Grillparty im Winter einladen?

von Christian Macek