Südafrika Wein passend zum BBQ

Posted by admin on March 7, 2016

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Weine aus Südafrika eigenen sich hervorragend für Ihren Grillabend. 

Wohl kaum ein anderes Land ist so verrückt nach BBQ und Grill wie Südafrika. Fast nirgends sonst wird soviel draussen grilliert und gefeiert. 

Deshalb freut es uns, euch den Wine of the Month Club vorzustellen. 

Dieser Club hat 9 der besten Wine-Tasters in Südafrika, welche jedes Jahr alle Weine sämtlicher Südafrikanischer Weingüter blind degustieren. Die Sieger dieses Test, kannst du 4 - 5 Mal im Jahr direkt per Post nach Hause liefern lassen. Und das ganz ohne Abo oder Verpflichtung. 

Wir finden: coole Sache. Unbedingt ausprobieren!

Mehr Infos gibt es hier: wein-südafrika.ch



Zu Besuch beim Bierschwein-Bauer

Posted by admin on March 2, 2016

Bierschweine haben es "sau-gut"

Martin Wandeler, Biersäuli-Züchter aus der Zentralschweiz.

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Ob die Bierschweinchen einfach zufrieden oder etwas angetrunken sind, liess sich schwer ausmachen.

 

Martin Wandeler aus Gunzwil bei Beromünster ist nicht so, wie man sich einen typischen Schweine-Bauer vorstellt. Genauso gut könnte man sich ihn in einer Firma als Marketingleiter vorstellen oder als Liebhaber von schnellen Autos (was er auch ist). Die einen oder anderen kennen ihn vielleicht noch von der TV-Serie "Bauer sucht Frau" wo er einst mitgemacht hat, weil es ihn interessiert hat, wie so eine Show funktioniert.

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Martin Wandeler - Innovativer Bierschwein-Züchter

So erstaunt es nicht, dass er es war, der 2007 als erster und bis heute einziger Zentralschweizer Bauer eine Bierschweine-Mast ins Leben gerufen hat. Er sei ein Spinner haben sie gemeint im Dorf und belächelten ihn. Und als er schon den grossen Restaurants in Zürich und St. Moritz sein Biersäuli-Fleisch lieferte, wollten die guten Restaurants in der Umgebung noch nichts von ihm wissen. Doch irgendwann haben auch sie bemerkt, dass das zwar etwas teurere Fleisch auch seinen Preis wert ist. Das Fleisch ist zarter und hat ein besseres Aroma als herkömmliches Schweinefleisch. Dies attestiert auch eine Blind Degustation die Wandeler bei der Hotelfachschule Luzern durchführen liess.

 

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Sau-wohl: die Bierschweine vom Wandeler-Hof machen einen zufriedenen Eindruck

Der Grund für die gute Fleischqualität liegt in der Fütterung und in der guten Haltung. Die Schweine sind auf weichem Rapsstroh gebettet und haben einen permanenten Auslauf. Im Sommer gibt es eine Wasserdusche zur Abkühlung. Das Futter besteht vorwiegend aus Bierhefe und Biergeläger von der Brauerei Ramseier in Hochdorf. 1500 Liter Biernebenprodukte sind das pro Tag die als Flüssigfutter automatisiert in die Tröge der rund 600 Schweine fliessen.

Die Idee stammt ursprünglich vom Kobe-Rind. Dessen Fleisch ist besonders zart und gilt als Delikatesse. Die Kobe-Rinder werden zusätzlich noch täglich mit Bier massiert. Wandeler hat das bei seinen Säuli auch ausprobiert, es hat aber keinen positiven Effekt gehabt - weil Schweine im Gegensatz zu Rindern keine Poren haben.

Das Fleisch hat damit eine bessere Konsistenz, ist viel zarter, schrumpft weniger beim Kochen, ist schmackhafter und bleibt saftiger, da beim Braten weniger intramuskulöses Fett austritt. Somit eignet sich das Fleisch hervorragend als Spezialität und Nischenprodukt, vor allem auch für die bessere Gastronomie, da es auch eine Geschichte erzählt.

 

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Auch wichtig: gutes Marketing (Design by Menü Drei)

Hauptabnehmer und somit auch Hauptlieferant vom Gunzwiler Bierschwein ist die Metzgerei Angst in Zürich. Die etwas fetteren Tiere gehen nach Basel und werden zu leckeren Würsten mit etwas Kümmelanteil.

Mehrere Gaut-Millau Restaurants haben das Biersäuli von Wandeler auf der Karte. So zum Beispiel immer mal wieder auch das Park Hotel Vitznau. Wandelerer - der Wandlungsfähige - geht dann auch mal gerne persönlich und in Schale in die feinen Stuben sein Schwein essen und lässt sich überraschen was die Küchenchefs mit seinem Produkt kreieren.

Mehr Information auf der Webseite von Sau-Gut.


Holzkohle, Briketts und Anzünder - Test und Alternativen

Posted by admin on February 15, 2016

Wir vergrillen ganze Urwälder

Ohne Feuer hätten wir Mühe unsere Nahrung zu uns zu nehmen. Schon sehr früh hat sich der Mensch deshalb mit dem Thema Feuerholz, Holzkohle und Anzündmethoden beschäftigt. Und viel hat sich nicht verändert. Wir feuern in den meisten Fällen mit Holzkohle, was aber nicht ganz unproblematisch ist. In Deutschland werden jedes Jahr 1 Million Tonnen Holz "vergrillt". Somit steht das Freitzeitvergnügen unter Verdacht , dass ihm ganze Urwälder zum Opfer fallen.

Grillzeit hat sich dem Thema angenommen und stellt ein paar Alternativen vor.

Frischholz: Beim Grillen mit Naturholz solltest du Laubholz verwenden. Wenn du harziges Nadelholz verwendest, wird das Grillgut säuerlich und schmeckt weniger gut.

Anzündmethoden:

Flüssig-Anzünder: Wir raten definitv ab von Chemie im Grill. Es ist teuer, gefährlich und der Geschmack überträgt sich auf das Fleisch. Ausserdem ist es unnötig, es gibt genug gute Alternativen. Wer will schon ein Steak das nach Erdöl riecht?

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Bio-Anzünder ist besser als Chemie.

Feueranzünder fest: Auch hier gilt: Finger weg von Chemie und Erdöl. Es gibt gute Produkte aus Karton oder Holzwolle mit Wachs (z.B. Flamator).

Anzündkamin: Unser Tip! Der Anzündkamin ist eine einmalige Anschaffung und deshalb auf die Dauer sehr günstig. Das Rohrförmige Gebilde, in das 80 bis 100 Briketts oder Holzkohlestücke passen, hat unten einen Rost, der verhindert dass die Kohle bis zum Boden reicht. Jetzt kann mein ein Stück Papier oder einen festen Feueranzünder entzünden und den Kamin darüber stellen. Die warme Luft steigt nach oben, die Kohle zieht durch und in einer Viertelstunde kann man mit dem Grillieren beginnen. Man leert jetzt die Briquets aus dem Kamin in den Grill. Für längere Grill-Abende kann auch auf Vorrat Glut vorbereitet werden zum Nachschütten. Wie immer ist die Kohle dann Grillbereit, wenn sich eine feine Schicht graue Asche auf den Briquets bildet.

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Anzünd-Kamin


Anheizer:
Diese Batterie-Föhns, meist batteriebetrieben, sind unnötig. Der Anzündkamin ist effizienter, auf die Dauer günstiger und umweltfreundlicher.

Briketts oder Holzkohle? Briketts sind aus Staub zusammengeprest und daher dichter. Die Beutel sind wesentlich kleiner als jene mit Kohlestücken. Weil alle Briquets gleichförmig sind brennen sie auch gleichmässig. Die Bruchkohle hat den Vorteil dass sie heisser wird, weil sie dank ihrer porösen Struktur mehr Oberfläche zur Verbrennung zur Verfügung hat.

Woher kommt die Kohle? Seien wir ehrlich, wohl die Wenigsten machen sich darüber Gedanken woher die Kohle stammt die wir für unsere Cervelats in den Grills kippen. Es ist aber leider Tatsache dass vielerorts für Holzkohle massiv Raubbau an der Erde betrieben wird. Wir raten dazu Kohle aus der Schweiz oder Deutschland zu kaufen und sicher nicht aus den Oststaaten oder Lateinamerika.

Wer ökologisch vorbildlich handeln möchte, der kann auf Briketts mit Alternativ-Stoffen zurück greifen: Auf dem Markt sind Kokos-Briketts aus Kokosschalen, Olio Bric (Olivenreste), Bambus-Briketts und auch Briketts aus Weinreben (Rebenglut).

 

Holzkohle und Briketts im Test:

Im 2012 hat der Kassensturz zusammen mit dem K-Tip Briketts und Holzkohle getestet. Der «Kassensturz» liess 17 Holzkohlen- und 7 Grillbrikett- Produkte testen. Die wichtigsten Prüfkriterien: Anteil an nicht nutzbarem Staub, Anteil an zu kleinen und zu grossen Kohlestücken, Dauer bis die gewünschte Glut erreicht ist, Temperaturen, gemessen nach 5, 30, 60 und 90 Minuten. Zudem wurde untersucht, ob die Holzarten richtig deklariert und ob Tropenhölzer enthalten sind.

Briketts liefern im Vergleich zu Holzkohle viel länger Hitze. Dafür braucht es deutlich mehr Zeit, bis die Glut fürs Grillieren bereit ist. Mehrere Holzkohlen erzeugten starkes Funkensprühen. Zudem enthielten sie – teils nicht oder falsch deklariertes – Tropenholz. Ausserdem konnte bei zwei Produkten unter anderem Benzo(a)pyren (PAK) nachgewiesen werden.

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Bier- und Weinflaschen kreativ öffnen

Posted by admin on January 11, 2016

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Nicht immer ist ein Flaschenöffner oder ein Zapfenzieher in der Nähe, wenn wir Lust auf ein kühles Bier oder einen guten Tropfen Wein haben. Deshalb haben wir für euch die kreativsten Methoden gesammelt, eine Bier- oder Weinflasche zu öffnen. 

 

5 Kreative Arten eine Weinflasche zu öffnen: 

 

 

Bierflasche öffnen mit einem Blatt Papier: 

 


Der perfekte Grill Burger - 7 Tipps

Posted by admin on January 3, 2016

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Der perfekte Burger vom Grill

 

1. Das richtige Fleisch

Fett = Lecker! Einfach gesagt: Fett ist ein Geschmacksträger. Wir wollen ja Genuss und nicht ein Stück Karton auf dem Teller! Kauft deshalb beim Metzger eures Vertrauens immer Fleisch mit etwa 20 bis 25% Fettanteil –  zum Beispiel Schulterfleisch  – und lasst dieses zu Hackfleisch verarbeiten. Beim Grillieren geht später ohnehin ein grosser Teil von dem Fett wieder verloren.

 

2. Portionierung und Mischung

Formt –  nicht zusammenpressen  –  etwa tennisballgrossee Portionen. Danach drückt die Kugel flach, bis eine schöne Hamburger-Scheibe –  ca. 2 cm dick  – entsteht.  

Als “Bindemittel” könnt ihr ein Ei verwenden, ist aber nicht unbedingt notwendig.

Anschließend dem Fleisch etwa eine Stunde –  im Kühlschrank  – Ruhezeit geben.

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3. Burger richtig würzen

Grillmeister haben ihr eigenen geheimen Würzmischungen! Als Anfänger sollte allerdings erst einmal der Standard beherrscht werden, für den Anfang also nur Salz und Schwarzen Pfeffer nehmen. Auch gut sind fein geschnittene Peterli, und Schnittlauch (in die Fleischmasse geben).

Wer doch etwas mehr will, kann auch Knoblauch bei der Fleischmischung hinzutun und in die kleine Delle etwas Worcestersauße träufeln.

 

4. Ausreichend Hitze

Um das Fleisch saftig zu halten, sorgt für ordentliche Hitze und damit kurze Garzeiten. Plant dafür 20 bis 30 Minuten Einheizzeit ein, wenn ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt servieren wollt.

Beim Grillen erhebt sich die Mitte des Fleisches gerne – so mancher Grillmeister presst dann den Burger auf den Grill. Bitte tut das nicht, man drückt damit nur den Saft aus dem Fleisch! Um das Wölben zu vermeiden, ein einfacher Trick: Drückt  mit dem Daumen eine Delle –  nur leicht eindrücken  – in die Mitte des Burgers, bevor er auf den Grill wandert.

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5. Burger nur einmal wenden

Was liebt ihr mehr? Gleichmäßig gegart oder außen knusprig und innen saftig? Die meisten mögen die zweite Variante. Sie sollten deshalb den Burger auf der einen Seite auf dem Grill liegen lassen, bis er sich mit der Kelle anheben lässt. Klebt er noch am Grill fest – Versuch abbrechen.

Ein optisches Signal zum Wenden erscheint nach etwa 5-6 Minuten, wenn der Saft nach oben austritt – das ist das Zeichen, dass das Fleisch in der Mitte zu “köcheln” beginnt.

Der Burger braucht nach dem Wenden 1-2 Minuten weniger als bei der ersten Grillzeit.

Zu den Grillzeiten muss letztendlich jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Das Fleisch sollte am Ende jedenfalls komplett durchgegart sein.

Danach können die Burger für 2-3 Minuten ruhen, während die Brötchen auf dem Grill getoastet werden.

 

6. Gute Brötchen

Spart nicht bei den Brötchen – wozu sonst all die Mühe mit dem Fleisch? Ihr selbst wisst am besten, welche Burger-Brötchen euch schmecken.  Hat jemand noch keine Erfahrung, fragt beim Metzger oder Bäcker nach und testet! Wie ihr die perfekten Hamburger-Brötchen selber machen könnt, kann man hier nachlesen: Die perfekten Hamburger-Brötchen

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7. Zutaten

Die Grillzeit-Redaktion schwört auf einen Suppenlöffel Coleslaw-Rüebli Salat (z.B. von Migros oder Coop bereits abgepackt) im Burger. Das macht ihn richtig saftig und gibt ihm einen tollen Geschmack!

Des weiteren dürfen natürlich die Klassiker Salat, Zwiebeln, Tomaten und Gurken nicht fehlen. Und zusätzlich als Exoten zum Beispiel, Pepperoni, Speck und Spiegelei, scharfe Chutney oder auch einen etwas ungewöhnlicheren Käse wie Brie.

Viel Erfolg und En Guete!


Inferno Totale

Posted by admin on January 1, 2016

Höllisch Heiss: Beefer ist der neuste Trend in der Grill-Szene

Heiss, heisser, Beefer. Dank Infrarotstrahlung schafft es der Beefer auf 800 Grad. In zwei Minuten sind die Steaks knusprig und bestechen mit guten Röstaromen. Vor allem Die Gastronomie schwört momentan auf den Beefer.

Der Beefer, das ist ein Inferno-Ofen, vertrieben von Beefer Grillgeräte in Königswinter. Hier die wichtigsten Daten von deren Webseite:

 Beefer®-Grill das Original 

  • New Yorker Steakhaus-Qualität zu Hause
  • die ideale Zubereitung für Dein Dry-Aged Beef
  • 800° Hochtemperaturgrillen
  • keine Flammenbildung unter dem Grillgut dank Oberhitze
  • höhenverstellbarer Rost
  • für Rindfleisch, Thunfisch, Meeresfrüchte, Crème Brûlée und vieles mehr
  • bestens geeignet für Garen mit Sous-Vide-Technik

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Das günstigste Modell kostet 700 Euro und ist somit etwas für absolute Liebhaber und natürlich die Gastronomie, wo er auch herkommt.

Wer sich einen Beefer leistet, der kann sich auch das nötige Fleisch dazu leisten. Für Billig-Würstchen und abgepackte 1-CM-Steaks ist das nichts (diese würden glatt verkohlen). Schon eher muss das dick geschnittene dry-aged Angus Steak her für diese Maschine. Abgehangen und am Knochen gereift muss es sein.

Der Trend kommt aus den USA, wo Steakhäuser wie „Wolfgang`s“ und „Gallagher`s“ auf die grosse Hitze vom Beefer schwören. Denn ein normaler Grill bringt es normalerweise auf 400 Grad, gewisse Modelle auf 500 Grad Celsius. Immer noch weit entfernt von den 800 Grad die der Beefer schafft.  Ausserdem kommt die Hitze nicht von unten, wie beim Grill, sondern von oben. Das Ganze funktioniert mit Infrarot-Technologie.

Dank der grossen Hitze gibt es die sogenannte Maillard-Reaktion. Diese Reaktion ist für das Bräunen und die Röstaromen verantwortlich. Man erhält diese auch beim herkömmlichen Grillieren, aber es braucht länger und dringt weniger tief ins Fleisch ein. Eine knappe Minute pro Seite reicht beim Beefer, danach sollte das Fleisch bei 80 Grad ruhen.

Bis jetzt gab es diese Technik nicht für den Hausgebrauch zu kaufen. Frank Hecker schliesst nun diese Lücke. Er ist ein TV-Regisseur, welcher sich auf Kochsendungen spezialisiert hat. Ich stelle mir diesen Beruf ziemlich langweilig vor. Zusammen mit zwei Jugenfreunden hat er die Firma Beefer.de ins Leben gerufen. Das Herzstück des Ofens ist eine Keramikplatte und ein Gas-Luft gemisch das unterhalb der Keramik brennt und diese dabei auf 950 Grad erhitzt. Nach 3-4 Minuten wird eine Steinplatte erhitzt, auf welchem man sein T-Bone oder Potterhouse brutzeln kann.  Es kann nur ein Steak pro Mal grilliert werden, gezündet wird wie vor 200 Jahren mit Hilfe eines Zündholzes. Der Grill darf nur im Freien verwendet werden.

Hier gibt es ein Video über den Beefer.


 


Grillkultur in anderen Ländern

Posted by admin on December 18, 2015

Grillkultur in anderen Ländern

In der Schweiz grillen wir gerne eine Cervelat und geniessen dazu ein kühles Bier oder ein Glas Wein. Doch wie unterscheidet sich die Grillkultur von Land zu Land? Wir haben die Experten gefragt, nämlich die Sprachlehrer und Sprachlehrerinnen der Sprachschule BLC in Zürich und Bern. Diese sind nämlich allesamt Muttersprachler und kennen also die Sitten von zu Hause aus eigener Erfahrung. 

 

 

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Grillieren / BBQ in Italien

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Die Italiener grillieren gerne Fisch und Meeresfrüchte

 

Wie wichtig/ausgeprägt ist die Grillkultur im Land?

Wer schon einmal in Italien war, weiss wie wichtig das Essen für die Italiener ist. Sie sind Genussmenschen und fühlen sich sehr mit ihrer Familie und ihren Freunden verbunden.

Sie feiern deshalb gerne Grillfeste. Diese sind eine gute Gelegenheit, um die Familie und Freunde wieder einmal um sich zu scharen.


Was kommt am liebsten auf den Grill?

Am liebsten grillen die Italiener Fisch und Meeresfrüchte und ein gutes Stück Fleisch (mariniert). Als Beilagen kommt in Italien frisches Brot und/oder Bruschetta sowie Gemüse auf den Tisch. Als Dips oder Saucen verwendet man verschiedene Pestos (Saucen auf Ölbasis). Als nahrhafte Beilage ebenfalls sehr beliebt ist Pastasalat.

 

Was trinkt man dazu?

Ein Bier kommt in Italien höchstens als Apéro in Frage. Die Italiener lieben ihren Wein, welcher zu Fleisch und Fisch hervorragend schmeckt. Als Digestif bietet sich ein Grappa an.


Sonstige Bemerkungen zum Thema Grill/BBQ im Land

Man wird in Italien nie sein eigenes Fleisch an das Fest mitbringen müssen. Der/die Einladende wird Fleisch, Fisch und Beilagen für alle Gäste offerieren. Wer nicht gerne mit leeren Händen zur Einladung erscheint - ein Gastgeschenk (z.B. eine Flasche Wein) wird immer gerne angenommen! Eine Besonderheit in Italien: Des öfteren werden Kräuter wie Thymian oder Rosmarin auf die abkühlende Kohle gegeben, um das Grillgut leicht zu räuchern und zu aromatisieren.

 


 

 

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BBQ, grillieren in England


Wie wichtig/ausgeprägt ist die Grillkultur im Land? In England wird gegrillt, aber normalerweise picknicken die Engländer lieber. Man grillt in den Vororten bei schönem Wetter gerne im eigenen Garten. Auf dem Balkon zu grillen wird in England nicht gerne gesehen. Wer es sich mit seinen Nachbarn nicht verscherzen möchte, verzichtet lieber darauf.

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Besonders beliebt beim BBQ in England: Hamburger vom Grill

 

Was kommt am liebsten auf den Grill? Am liebsten grillen die Engländer Hamburger, Würste und Rippchen, sie erhalten meist den Vorzug vor Steaks. Gerne wird das Grillgut dann in ein Brötchen gepackt und mit Relish (eine Gewürzsauce aus kleingeschnittenem Obst oder Gemüse), Tomaten, Gurken, Senf und Ketchup verzehrt. Als Beilagen erhalten Salat, Chips und - wie bereits erwähnt - Brot den Vorzug. Als Nachtisch werden gerne noch ein paar Marshmallows über dem Feuer geröstet.


Was trinkt man dazu? Der Jahrhunderte alten Biertradition verpflichtet, wird zum Grillgut vorwiegend Gerstensaft getrunken. Die Weinkultur weitet sich langsam aber sicher vom Kontinent auf die Insel aus.


Sonstige Bemerkungen zum Thema Grill/BBQ im Land. In Parks grillen ist in England kaum möglich, da es keine öffentlichen Grills - wie wir sie in der Schweiz kennen - gibt. In vielen Parks ist das Grillen sogar per Gesetz verboten. Generell kann man sagen, dass in England eher am Strand am offenen Feuer oder im eigenen Garten gegrillt wird.

 

Erfahren Sie hier mehr über die Grillkultur in Frankreich!

 

 

 

 

 

 

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