Aronia - unglaublich gesund

Posted by  admin  Mar 12, 2017

Aronia – ein Superfood für gesundheitsbewusste Menschen

 

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Aroniasaft kann man pur oder gemischt mit Trauben- und/oder Cassissaft kaufen. 

 

Wer Wert auf seine Gesundheit legt, dürfte an der Aronia Gefallen finden. Die schwarze Apfelbeere blieb in Deutschland, Österreich und Schweiz zwar lange Zeit unbekannt, konnte sich dann aber schnell den Ruf eines Superfoods erwerben. Das verdankt die Aronia ihrem überdurchschnittlich hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, der andere Früchte blass aussehen lässt.

 

Gesunde Ernährung liegt im Trend, und kaum eine Frucht erregte in den letzten Jahren so viel Aufsehen wie die schwarze Apfelbeere Aronia. Das Superfood kommt ursprünglich aus den USA, wo sie die Siedler der Ostküste entdeckten. Es dauerte nicht lange, bis auch die Einwohner von Südkanada die Frucht anzubauen begannen. Dass sie ausgerechnet in diesen kalten Gefilden wachsen und überleben konnte, liegt an ihrer extrem hohen Frostresistenz. Das ist eine der Qualitäten, die die Aronia schließlich auch außerhalb Nordamerikas bekannt machte. Im 18. Jahrhundert war sie bereits in Russland, Skandinavien und Osteuropa verbreitet und erfreute die Landwirte mit hohen Erträgen, auch wenn die Temperaturen teilweise unter Null lagen. Nach Mitteleuropa gelangte die Apfelbeere erst in dem 20. Jahrhundert, als zunächst polnische und bulgarische Plantagenbesitzer von ihr Notiz nahmen und daraufhin zum Aronia-Anbau in großem Maßstab übergingen. Im 21. Jahrhundert erlangte die Frucht schließlich auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz einen hohen Bekanntheitsgrad. Hier bemühen sich vor allem kleine Betriebe darum, die Aronie zu kultivieren, konzentrieren sich dabei aber überwiegend auf die Sorte „Nero“.

 

Gesunde Frucht mit vielen Nährstoffen

 

Was die Apfelbeere zum Superfood macht, ist ihr überdurchschnittlich hoher Gehalt an Nährstoffen. Allein der Anteil der Vitamine lässt viele vergleichbare Früchte blass aussehen. Das gilt zum Beispiel für die Heidelbeere, die der Aronia äußerlich ähnelt, aber ihr in Bezug auf organische Verbindungen deutlich unterlegen ist. Teilweise erreicht der Vitamin- und Mineralstof-Gehalt der Apfelbeere Werte, die doppelt so hoch ausfallen. So befinden sich in 100 Gramm Aronia zum Beispiel 21 mg Vitamin C und 1,1 mag Vitamin E. Zusätzlich dazu sind in der gleichen Menge 30 mg Calcium, 0,62 mg Eisen, 20 mg Magnesium, 162 mg Kalium und 0,53 mag Zink enthalten. Allerdings tut sich die Aronia nicht nur durch den hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen hervor, sondern überzeugt auch mit sehr vielen Antioxidanten, die dafür sorgen, dass Krankheiten nicht so schnell ausbrechen. Das ist vor allem dem Stoff Anthocyan zu verdanken. Er sorgt für die Zähmung „freier Radikale“, die oftmals die Ursache für bösartige Krankheiten darstellen. Ihnen beugt die Aronia vor, insbesondere wenn es sich dabei um Diabetes oder Bluthochdruck handelt.

 

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Pflegeleicht im Anbau

 

Die Qualitäten der Apfelbeere sorgen in Österreich, Schweiz und Deutschland dafür, dass nicht nur Betriebe sie anpflanzen, sondern auch Privatpersonen. Dafür nutzen sie zumeist ihren Garten, wo der Anbau mit wenig Aufwand verbunden ist. Denn die Aronia ist robust und frostresistent, weshalb sie sich generell allerorts wohl fühlt. Die größten Vorteile haben Anbauer, die über einen sonnigen Platz verfügen. Sie können mit einem hohen Ertrag rechnen, während die Ernte dann geringer ausfällt, wenn die Aronia nur wenige Sonnenstrahlen absorbiert. Allerdings sprießt sie auch unter diesen Bedingungen in die Höhe, sodass sie denjenigen einen Nutzen bringt, die weniger an dem Ertrag als an der Pflanze selbst interessiert sind. Mit mehr Problemen müssen Hobby-Gärtner dann rechen, wenn sie die Beere auf einem flachgründigen Boden oder an einem trockenen Ort anbauen. Zwar wächst sie auch bei diesen Verhältnissen, doch weitaus langsamer als auf Plätzen mit guter Wasserführung.

 

Saft, trockene Rohkost oder Tresterpulver

 

Fällt die Ernte erfreulich aus, lässt sich die schwarze Apfelbeere zu verschiedenen Produkten verarbeiten. Als das beliebteste gilt der pure Aronia-Saft. Bei seiner Herstellung ist weder Wasser noch Zucker und Konservierungsstoffe nötig, was sich positiv auf Gesundheit und Geschmack auswirkt. Die Frucht lässt sich aber auch als Rohkost verzehren, wofür sie aber zunächst trocknen muss. Wer sich für diese Alternative entscheiden, muss insbesondere auf die Raumtemperatur achten, die 42 °C nicht überschreiten darf. Außerdem sollten die Beeren in dichten und somit fest verschlossenen Gefässen lagern, damit sie als Rohkost genießbar werden. Neben diesen Produkten genießt auch das Tresterpulver große Beliebtheit, zu dem sich die Aronia ebenfalls verarbeiten lässt. Dessen Herstellung erfolgt mithilfe der Schalen und Kerner, wobei es zuvor zu einer Entsaftung der Frucht kommen sollte. Das dadurch gewonnene Pulver findet schließlich Verwendung für Kapseln, die zusätzlich dazu auch ein wenig Aroniaextrakt enthalten.

 

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Bei Gerichten vielseitig einsetzbar

 

Anders als viele andere Früchte ist die schwarze Apfelbeere nicht süß, sondern eher herb und säuerlich. Deshalb schmeckt sie nicht allen, die sie pur verzehren. Allerdings eignet sich die Aronia als Zutat vieler Gerichte. Am häufigsten kommt sie in Backwaren wie Osterzopf oder Muffins vor, deren Geschmack sie genauso wie Nüsse verfeinern kann. Während die schwarzen Früchte bei diesen Produkten in getrockneter Form Verwendung finden, sorgen sie beim Müsli auch als frische Beeren für Freude und tragen zu einer süßlich-saueren Note bei. Alternativ dazu lässt sich die Aronia zu einem exotischen Smoothie verarbeiten. Wer ein solches dickflüssiges Getränk aus mehreren Zutaten herstellen möchte, kann die schwarze Apfelbeere mit Bananen und Kokosmilch kombinieren. In Krankheitsfällen schafft hingegen ein heißer Aronia-Saft Abhilfe, zumal die vielzähligen Vitamine nicht verloren gehen, wenn man ihn aufwärmt. 

Mehr Infos zum Thema Aronia gibt es hier. 

Hier kann man Aronia Produkte direkt ab dem Bio-Bauernhof kaufen.