Der perfekte Grill Burger - 7 Tipps

Posted by  admin  Jan 3, 2016

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Der perfekte Burger vom Grill

 

1. Das richtige Fleisch

Fett = Lecker! Einfach gesagt: Fett ist ein Geschmacksträger. Wir wollen ja Genuss und nicht ein Stück Karton auf dem Teller! Kauft deshalb beim Metzger eures Vertrauens immer Fleisch mit etwa 20 bis 25% Fettanteil –  zum Beispiel Schulterfleisch  – und lasst dieses zu Hackfleisch verarbeiten. Beim Grillieren geht später ohnehin ein grosser Teil von dem Fett wieder verloren.

 

2. Portionierung und Mischung

Formt –  nicht zusammenpressen  –  etwa tennisballgrossee Portionen. Danach drückt die Kugel flach, bis eine schöne Hamburger-Scheibe –  ca. 2 cm dick  – entsteht.  

Als “Bindemittel” könnt ihr ein Ei verwenden, ist aber nicht unbedingt notwendig.

Anschließend dem Fleisch etwa eine Stunde –  im Kühlschrank  – Ruhezeit geben.

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3. Burger richtig würzen

Grillmeister haben ihr eigenen geheimen Würzmischungen! Als Anfänger sollte allerdings erst einmal der Standard beherrscht werden, für den Anfang also nur Salz und Schwarzen Pfeffer nehmen. Auch gut sind fein geschnittene Peterli, und Schnittlauch (in die Fleischmasse geben).

Wer doch etwas mehr will, kann auch Knoblauch bei der Fleischmischung hinzutun und in die kleine Delle etwas Worcestersauße träufeln.

 

4. Ausreichend Hitze

Um das Fleisch saftig zu halten, sorgt für ordentliche Hitze und damit kurze Garzeiten. Plant dafür 20 bis 30 Minuten Einheizzeit ein, wenn ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt servieren wollt.

Beim Grillen erhebt sich die Mitte des Fleisches gerne – so mancher Grillmeister presst dann den Burger auf den Grill. Bitte tut das nicht, man drückt damit nur den Saft aus dem Fleisch! Um das Wölben zu vermeiden, ein einfacher Trick: Drückt  mit dem Daumen eine Delle –  nur leicht eindrücken  – in die Mitte des Burgers, bevor er auf den Grill wandert.

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5. Burger nur einmal wenden

Was liebt ihr mehr? Gleichmäßig gegart oder außen knusprig und innen saftig? Die meisten mögen die zweite Variante. Sie sollten deshalb den Burger auf der einen Seite auf dem Grill liegen lassen, bis er sich mit der Kelle anheben lässt. Klebt er noch am Grill fest – Versuch abbrechen.

Ein optisches Signal zum Wenden erscheint nach etwa 5-6 Minuten, wenn der Saft nach oben austritt – das ist das Zeichen, dass das Fleisch in der Mitte zu “köcheln” beginnt.

Der Burger braucht nach dem Wenden 1-2 Minuten weniger als bei der ersten Grillzeit.

Zu den Grillzeiten muss letztendlich jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Das Fleisch sollte am Ende jedenfalls komplett durchgegart sein.

Danach können die Burger für 2-3 Minuten ruhen, während die Brötchen auf dem Grill getoastet werden.

 

6. Gute Brötchen

Spart nicht bei den Brötchen – wozu sonst all die Mühe mit dem Fleisch? Ihr selbst wisst am besten, welche Burger-Brötchen euch schmecken.  Hat jemand noch keine Erfahrung, fragt beim Metzger oder Bäcker nach und testet! Wie ihr die perfekten Hamburger-Brötchen selber machen könnt, kann man hier nachlesen: Die perfekten Hamburger-Brötchen

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7. Zutaten

Die Grillzeit-Redaktion schwört auf einen Suppenlöffel Coleslaw-Rüebli Salat (z.B. von Migros oder Coop bereits abgepackt) im Burger. Das macht ihn richtig saftig und gibt ihm einen tollen Geschmack!

Des weiteren dürfen natürlich die Klassiker Salat, Zwiebeln, Tomaten und Gurken nicht fehlen. Und zusätzlich als Exoten zum Beispiel, Pepperoni, Speck und Spiegelei, scharfe Chutney oder auch einen etwas ungewöhnlicheren Käse wie Brie.

Viel Erfolg und En Guete!