Inferno Totale

Posted by  admin  Jan 1, 2016

Höllisch Heiss: Beefer ist der neuste Trend in der Grill-Szene

Heiss, heisser, Beefer. Dank Infrarotstrahlung schafft es der Beefer auf 800 Grad. In zwei Minuten sind die Steaks knusprig und bestechen mit guten Röstaromen. Vor allem Die Gastronomie schwört momentan auf den Beefer.

Der Beefer, das ist ein Inferno-Ofen, vertrieben von Beefer Grillgeräte in Königswinter. Hier die wichtigsten Daten von deren Webseite:

 Beefer®-Grill das Original 

  • New Yorker Steakhaus-Qualität zu Hause
  • die ideale Zubereitung für Dein Dry-Aged Beef
  • 800° Hochtemperaturgrillen
  • keine Flammenbildung unter dem Grillgut dank Oberhitze
  • höhenverstellbarer Rost
  • für Rindfleisch, Thunfisch, Meeresfrüchte, Crème Brûlée und vieles mehr
  • bestens geeignet für Garen mit Sous-Vide-Technik

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Das günstigste Modell kostet 700 Euro und ist somit etwas für absolute Liebhaber und natürlich die Gastronomie, wo er auch herkommt.

Wer sich einen Beefer leistet, der kann sich auch das nötige Fleisch dazu leisten. Für Billig-Würstchen und abgepackte 1-CM-Steaks ist das nichts (diese würden glatt verkohlen). Schon eher muss das dick geschnittene dry-aged Angus Steak her für diese Maschine. Abgehangen und am Knochen gereift muss es sein.

Der Trend kommt aus den USA, wo Steakhäuser wie „Wolfgang`s“ und „Gallagher`s“ auf die grosse Hitze vom Beefer schwören. Denn ein normaler Grill bringt es normalerweise auf 400 Grad, gewisse Modelle auf 500 Grad Celsius. Immer noch weit entfernt von den 800 Grad die der Beefer schafft.  Ausserdem kommt die Hitze nicht von unten, wie beim Grill, sondern von oben. Das Ganze funktioniert mit Infrarot-Technologie.

Dank der grossen Hitze gibt es die sogenannte Maillard-Reaktion. Diese Reaktion ist für das Bräunen und die Röstaromen verantwortlich. Man erhält diese auch beim herkömmlichen Grillieren, aber es braucht länger und dringt weniger tief ins Fleisch ein. Eine knappe Minute pro Seite reicht beim Beefer, danach sollte das Fleisch bei 80 Grad ruhen.

Bis jetzt gab es diese Technik nicht für den Hausgebrauch zu kaufen. Frank Hecker schliesst nun diese Lücke. Er ist ein TV-Regisseur, welcher sich auf Kochsendungen spezialisiert hat. Ich stelle mir diesen Beruf ziemlich langweilig vor. Zusammen mit zwei Jugenfreunden hat er die Firma Beefer.de ins Leben gerufen. Das Herzstück des Ofens ist eine Keramikplatte und ein Gas-Luft gemisch das unterhalb der Keramik brennt und diese dabei auf 950 Grad erhitzt. Nach 3-4 Minuten wird eine Steinplatte erhitzt, auf welchem man sein T-Bone oder Potterhouse brutzeln kann.  Es kann nur ein Steak pro Mal grilliert werden, gezündet wird wie vor 200 Jahren mit Hilfe eines Zündholzes. Der Grill darf nur im Freien verwendet werden.

Hier gibt es ein Video über den Beefer.